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lernt man eigentlich dazu?

„Was lernst du eigentlich dazu?“ fragt sich P. P., der immer noch studiert, viel zu lang, weil er nicht aufgeben mag und die Sturheit die Faulheit in der langen Frist besiegt. P. der weiß, dass er nicht wirklich irgendetwas plant, sondern eher sich eine Zukunft samt Schritten dahin zusammentagträumt, ohne einen nennenswerten reality check vor der Implementierung seiner Pläne durchzuführen, da dieser Schritt irgendwann einmal (oder zweimal?) die Folge hatte, dass er sich in Micromanagement verrannt hat. Weiterlesen

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homo sapiens

frisst große löcher hier und da
baut daraus riesenhafte pockenlandschaften aus beton und stahl und glas
hält sich selbst für alles beherrschend
trotz konstruktionen einer höheren macht
letztlich nur parasit eines runden, zufälligen klumpens
tiefer höher größer intensiver
maßlos
bei aller moral dennoch das dämonischste, grausamste, rücksichtsloseste wesen
welches der menschheit bekannt ist

es – per – an – to II

esperanto estas unu bona lingvon.
mi lernas esperanton.

sonntagabend

der wind weht vor meinem fenster. tropfen schlagen gegen die scheibe. laut. ich bin allein. doch nicht einsam. das ist gut, jedenfalls besser als nicht allein und doch einsam zu sein. ich mache nichts. ich höre musik. nichts besonderes. mozart. das beruhigt.
ich weiß nur eins: fang nicht an nachzudenken. nicht über zukunft. nicht über gegenwart. erst recht nicht: über das was war. lass es bleiben. denn sonst kommt alles wieder hoch, was du gerade eben so schön unter den teppich gekehrt hast.