Archiv der Kategorie: die ware leben

untitled (Nr. 2346784)

„I am a human being, and I am made of glass“ sagt sie und grinst nicht mal mehr. nein, dass sei kein teil einer bühnenperformance, das sei realität. ich muss wohl zweifelnd geschaut haben, auch in anbetracht ihrer abgekämpftheit. als wir uns vor zwei jahren sahen, wirkte sie so, als sei ihr leben von einer woge unbedachter leichtigkeit erfasst worden, als sei sie in den (ebenfalls) zwei jahren zuvor nur von einem kronleuchterverhangenem ballsaal in den nächsten geschwemmt worden, in einer warmen sauce aus champagner, lachs, parfum und vereinzelter abgelenkter abendgaderobe.

die veränderung wird noch härter dadurch, dass das leben irgendwann allen zusetzt. und wenn man sich dann noch gegen make up entscheidet – sie ist wirklich aus glas, sofern glas fältchen um die augen haben kann, lachfältchen auch, aber diese in grotesken winkeln von tieferen denk- und sorgenfalten durchzogen. es ist nicht so, als sei dieses leben leicht, aber ich habe, und dessen schäme ich mich jetzt, genau den weg gewählt, den ich ihr, als wie uns das letzte mal sahen, vorwarf. man schwimmt soviel leichter, wenn man einfach mit dem strom treibt, immer stetig abwärts, mit all dem anderen auf das verseuchte und überfüllte meer der toten und des plastiks zu.

„ich habe schon längst keine fragen mehr“, sage ich, „alle themen scheinen durchgespielt; antworten jedoch kann ich noch weniger bieten.“ ich versuche, geistreich zu schauen, wissend aus unzähligen spiegelexperimenten, dass ich so noch ein wenig dämlicher aussehe, wenn man mich aus ihrem winkel betrachtet.

*

wenn die frage aber ist, was denn schlimmer ist, diese ausweglosigkeit, für die der begriff „ohnmacht“ nicht annähernd weit genug reicht, oder wenn man in den morgenstunden am tag nach dem persönlichen jahrestag geschlagen wird von einer wütenden person, die sich oder die welt noch niemals annähernd verstanden hat, und dabei noch nicht mal dieses weiß, mit der man aber dennoch eine wohnung teilt; dann ist in der situation der fall klar. und wenn man erwacht, müde, angeschlagen, denkend „ich hätte diesen einen schnaps nicht trinken sollen“, ist es immer noch klar. wochen später hingegen, wenn der alltag das traurige ereignis längst wieder in einen bereich verschoben hat, der ferner liegt als der epos von gilgamesch, dann ist da kein mitleid, keine wut, keine furcht sondern nur ein argloses schulterzucken.

*

„ich hätte diesen einen schnaps nicht trinken sollen.“ man denkt es, schreibt es und weiß, dass es tatsächlich nur einer war. und man denkt: „verdammt, ich bin alt.“ du kannst dich endlich völlig selbst über wasser halten. du hast einen job, schon über einen monat, fest. und du denkst weiter „ich muss mich auch selbst über wasser halten, denn an diesem ort habe ich niemanden.“ was nicht völlig richtig ist, es gibt anzeichen, dass du doch die person haben könntest, die dich schlägt. aber das ist nichts, was auch nur zu erwägen wäre; du hast immer noch ein paar essentielle prinzipien. diese reichen bei weitem nicht so weit, wie die ganzen grundsätze, die du mit 18 ostentativ vor dir hertrugest, weil du glaubtest: „es ist eine pflicht, grundsätze zu haben. es ist ein muss, es führt keinerlei weg daran vorbei; denn ohne grundsätze…“ – 10 jahre später denkst du nur: bla, bla, bla – langweile mich nicht so, ehemaliges ich. aber immerhin, gewisse prinzipien hast du noch, du ziehst einsamkeit gewalt eindeutig vor. und während du das denkst, erodieren deine alten freundschaften immer mehr.

*

du hörst ein altes lied und denkst: das ist ja ein lied von jemandem, den ich kenne. nur um dich zu korrigieren: präteritum: „kannte!“
wenn du menschen nicht anschreibst, so machst du das nur, weil du angst hast, dass sie nicht mehr antworten; egal, wie sehr du versuchst dir einzureden, es sei nur, weil du nicht stören willst. let’s face it, eine e-mail stört nicht wirklich. und auch das ist falsche grammatik, es gibt längst kaum noch ein „uns“ dass diese bezeichnung verdient.

*

sie grinst und sagt nur: „you stopped feeding malcolm. he died in his cage.“ alles was ich antworten kann: „oh, you dear, oh glass, i am so undescribably sorry, i have run out of metaphors long ago.“ „it’s alright, it wasn’t your fault.“

Advertisements

gewittergrollen

Es ist stickig im dunklen, kleinen Haus neben der lärmenden Kreuzung. Und es ist einsam. Nichts bewegt sich. In der Ferne ein Grollen, dumpf und düster.
P. merkt das alles nicht. Es wäre ihm auch egal. Er sitzt an seinem Schreibtisch, starrt auf sein leeres E-Mail-Postfach. Niemand schreibt, nur der ganze (un)freiwillig abonnierte Newslettermüll füllt den virtuellen Papierkorb.

V hat gesagt: „Ist das jetzt offiziell?“
„Ist es.“
„Also seid ihr getrennt?“
„Ja.“

Außer V. aber scheint das Schicksal des P. niemanden zu interessieren. Es ist ein kalter Sommer, das Wetter ist den Meisten Problem genug.

Die Indifferenz hat ihren Grund, P. weiß das. Wenn du dich nicht um deine Freunde kümmerst, dann bist du ihnen irgendwann egal. Dann kannst du entweder versuchen, irgendwas Diffuses wieder gut zu machen, oder du kannst dir neue Freunde suchen. P. war noch nie gut im sich-Entschuldigen, aber Freunde-finden ist ihm stets noch deutlich schwerer gefallen.

„Es ist alles eitel“ heißt es bei Gryphius und P. weiß, dass er diesen Zustand längst überwunden hat; der März ist vom Juni viele Wochen entfernt, mag die Entfernung in Grad Celsius in diesem Jahr auch so gering sein wie selten zuvor. Unbeliebige Andere haben längst Zerstörung hinterlassen, und irgendwann wird über die Trümmer eine Weide gewachsen sein. Aber das kann nicht nur dauern, das dauert.

„Getrennt, aber noch zusammen in einem Bett schlafen. Es ist absurd.“
„Ja. Ich bin schon gespannt auf Mittwoch.“

P. hat die Absurdität des Lebens steht bewundernd betrachtet. Jetzt, wo sie ihn härter trifft, als er sich je hätte ausmalen können, hasst er sie. Es ist kaum auszuhalten. Immerhin ist sie noch nicht da.

Draußen donnert es, noch eine gefühlte Ewigkeit nach dem schwachen Blitz. Bald, irgendwann, plötzlich, wird sie wieder da sein, wahrscheinlich mitten im Gewitter, und ihm wird jeder Rückzugsort genommen sein.

Es ist nicht so, dass P. dem „gescheiterten Projekt“ groß nachtrauert. Es war eine Dummheit, es überhaupt zu versuchen, er wusste von Beginn an, dass dies nicht gut ausgeht. Aber als es ihm noch gut ging, war das „Projekt“ noch zu erfolgreich, um es für ein anderes in den Wind zu schießen. Überhaupt war er erfolgreich.

Jetzt schon, oder spätestens bald wird ihm der Weg zu neuen Projekten verwehrt sein. Die Erfolglosigkeit, der Gestank der Einsamkeit und die unübersehbaren, bitteren Male der Schwermut werden sich in seinem Bild abzeichnen und jegliche brauchbare Weiblichkeit auf Distanz halten. Das sogenannte „schwache Geschlecht“ kann nichts dafür, P. weiß, dass es um Nestbau geht, um Überlebenstrieb, um die Wahl eines geeigneten Partners dafür.

Die Haustür geht und draußen knallt es. P. sieht aus dem Fenster und lauscht auf die Wohnungstür. Kein Unfall, nur Donner. Nicht sie, nur Nachbar. Aufatmen.

Immer noch nichts. Der Bildschirm bleibt regungslos. Es gibt schlimmeres, denkt P. Zum Beispiel die Wahl der nächsten Stelle. Da wo er ist, wird er nicht bleiben. „Wird“, das ist das richtige Wort. Es geht nicht um „wollen“ oder „können“. Es ist ein Fakt. Der Brotgeber hat die übliche Übernahmequote erfüllt. Er ist nur noch Ballast, wertlos, müsste er nicht ohnehin bald das Schiff verlassen, man überlegte sich, wie man ihn über Bord würfe.

Es donnert jetzt alle 40 Sekunden. Das Gewitter ist da. Die Panik auch. Sie liegt wohl richtig, wenn sie sagt: „Bei deinen Noten keine Übernahme… Da fragen sich die Personaler doch: „Was stimmt mit dem nicht.“ Die darauffolgenden Phantasien werden seine kümmerlichen Versuche in Selbstvermarktung in die Ablage Z befördern.

P. starrt jetzt an die Wand. Eine Träne läuft ihm über die Wange und verfängt sich in seinen Bartstoppeln. Das Gewitter wird abebben. Die Tür wird gehen, und dann die Wohnungstür. Und P. wird wissen: Es geht hier nicht um irgendeinen Lebenslauf. Es geht hier ums Leben.

abschied?


Die Welt, in der ich lebe, wird derzeit täglich von irgendwelchen kleinen Beben erschüttert. Ich befürchte gelegentlich, dass Teile von ihr ganz zusammenbrechen. Es sind so viele Wendepunkte dicht voraus, wir fahren Achterbahn. Wir fahren Achterbahn, und zu all dem Gekotze und Gekreische in den Reihen vor und hinter uns stellt sich noch die Frage, ob wir in der nächsten Runde auch noch nebeneinandersitzen werden, ob uns wieder ein gemeinsamer Bügel vor dem schlimmsten Bewahren wird, ob wir weiter in der Not unsere Hand in die warme Hand des Anderen legen können.

Das letzte Mal, als ich in einer vergleichbaren Situation war, habe ich schließlich den Großen Sartre um Hilfe gebeten und dabei dummerweise zu „Der Ekel“ gegriffen. Jetzt steht kein Sartre in unserem Regal, Sartre ist 6 Zugstunden entfernt (oder wäre im Notfall binnen Sekunden auf dem elektronischem Buch). Aber ich will nicht noch mal Sartre fragen, denn die Entscheidung damals war nicht nur übereilt, sondern auch zu schmerzhaft. Ich greife also blind in das Regal, öffne die Augen und stöhne auf; es ist die Reclamausgabe von Kafkas Erzählungen, die sich in meiner Hand befindet, es ist ausgerechnet Kafka für den ich W. G. Sebalds „Schwindel. Gefühle.“ beiseite legen muss.

Immerhin weiß ich jetzt, wohin ich will, denke ich, während ich mich darum drücke, das Büchlein endlich irgendwo aufzuschlagen: Ich will schreiben, und mein Geld damit verdienen, Halbfertigschreiberzeugnisse anderer dabei zu begleiten, verkaufsfertig zu werden. Das wollen leider auch viele Andere, was die Sache nicht leichter macht, aber eben auch nicht unmöglich. Aber das wo und das wann und das wie bleiben ungeklärt, Öl ins Feuer kleiner, eskalierender Streitigkeiten zwischen zwei Menschen, die das Gefühl haben, im Zweifelsfall eher zuwenig als zuviel Glück zu haben und die ein wenig geradliniger Lebenslauf eint.

Ich schlage die „Erzählungen“ auf und lese „Prometheus“, nur ein paar Zeilen lang. Das Wort müde bleibt hängen, es ist morgen, es passt zu dem, was ich empfinde, ich bin ein wenig müde, vielleicht sogar ein wenig beziehungsmüde.

*

Die Welt dreht sich weiter, nur ich stecke fest. Dieses Gefühl beschleicht mich, wann immer ich mir wieder zu viel vorgenommen habe. Die Beziehungsmüdigkeit ist wieder verflogen, die andere, körperliche Müdigkeit dagegen nicht, sie wird von Tag zu Tag, von Morgen zu Morgen, von Nachmittag zu Nachmittag schlimmer, weil sie Abends, sobald die Sonne sich am Horizont verabschiedet hat, plötzlich verschwunden ist.

Ich muss lesen, ich muss schreiben, ich muss mich selbst für Bewerbungen neu erfinden. Ich muss essen, ich muss trinken, ich muss hierhin, ich muss dorthin. Ich muss schlafen.

Und von diesem Blog muss ich weg. Die Versuchsanordnung funktioniert nicht mehr.

Dies ist der letzte Post an dieser Stelle. Im Verborgenen wird es weiter gehen.

die stadt und die menschen

steigst du an den richtigen orten aus dem untergrund dieser stadt empor, wirst du geblendet sein. im eitlen sonnenschein, der hier das häufigste wetter ist, erstrahlen schöne gebäude geschmackvoller proportion. die menschen, die auf den sauberen gehsteigen vor jenen gebäuden flanieren, wirken ebenfalls positiv. man ist gut gekleidet, oft nicht nur gut, sondern auch teuer.

*

es gibt orte in dieser stadt, an denen menschen auf kaltem bachwasser surfen. es gibt orte der kunst. ja, selbst im untergrund wird klassische musik gespielt, die bedrückende finsternis und fehlfarbene betonverkleidungen vergessen lässt. und wenn man am fluss flaniert, so wird man stellen finden, an denen dieser tost wie ein paar kilometer flussaufwärts, in seiner herkunft, dem gebirge. grün zerteilt die oft pastellierten gebäudelandschaften, schafft platz zum atmen, raum zum vergessen. fast vergisst man, dass man in einer stadt ist.

*

doch bei allem positiven ist dies eine kontroverse stadt, nur scheinbar eine ganz und gar lebensfreundliche umgebung. es braucht keinen blick in die geschichtsbücher, um zu spüren, dass hier eine kälte haust, die das blut in den adern gefrieren lassen kann, wann immer sie will.

ein beispiel:
ein mann kommt zu spät zur ubahn, er schafft es, seine hände in zwischen die türen zu bringen. ich bemerke es erst nicht, in murakami vertieft, wie der grimmige junge herr, zur fraktion der anonymen arschlöcher gehörend (ich behaupte dies angesichts dessen überaus teilnahmsloser verabschiedung von seiner freundin), jenem anderen, dem lange dunkelbraune haarsträhnen ins unrasierte gesicht fallen, anfährt, er solle doch seine verdammte hand aus der türe nehmen. der andere aber hält seine hände in der tür – vielleicht kann er sie auch gar nicht herausziehen. kaum später, es handelt sich um maximal 10 Sekunden, gibt die tür nach, und der außenstehende setzt dazu an, einzutreten. der aggressive, sportliche, junge mann aber schubst ihn zurück, mit kraft oder wenigstens genug entschlossenheit, dass der andere, besoffen oder nicht, überrascht soweit zurücktaumelt, dass sich die tür schließt und die ubahn abfährt. man sieht noch den zurückgestoßenen dem anderem mit empörten gesichtsausdruck einen vogel zeigen, dann ist er verschwunden. der trainierte, blickt sich triumphierend und lobheischend um, aber kaum jemand in der für die morgenstunde nur wenig besetzten ubahn reagiert.

*

es ist die stadt der hohen mieten. die stadt der unbeheizten herzen. die stadt der bewegung.
ihre hübsch zurechtbotoxierte und überschminkte fratze, die nur noch durch übermäßiges rouge lebendig wirkt und ihre süßen töne mögen dich einlullen. mich nicht. nicht mehr.

ungenaues „ja, genau“

„Ja, dann können sich Einzelkaufleute auch kein weiteres Fremdkapital beschaffen… Ja, genau.“

in meinen händen verbiegt sich der kugelschreiber. welch glück, dass dieser aus einer metallfeder besteht, sonst würde ich diesen süßen vortrag stören, dessen fehler anscheinend niemand hört. ich beobachte die vortragende, zugleich den lehrer, und sehe kein minenspiel bei letzterem, welches einen fehlererkennungsmechanismus verrät. mein eigenes gesicht – da derzeit nicht eingefroren – muss kurzfristig den ausdruck größten zweifels aufgewiesen haben, ein zucken, einen anfall oder etwas derartiges, vermutlich ein ähnlicher ausdruck, wie der, der sich zeigt, bevor ich mich übergebe.

Weiterlesen

ich

mein eskapismus hat mich weit getrieben, ich lebe niemals dort, wo ich mich aufhalte, ich frage mich fast, ob ich das jemals getan habe und kann die frage immer erst beantworten, wenn mir eingefallen ist, dass ich die glücklichen phasen meines lebens, in denen das nicht so war, erfolgreich verdrängt habe. ich träume von telefonaten mit menschen, die ich jahre nicht gesehen habe und die ich damals nicht mochte und drücke nicht immer den rufannahmeknopf wenn die gegenwart anruft. ich denke über kochen nach, aber mache höchstens mal nudeln. ich plane, bilder zu malen und bemale nur gelegentlich mal telefonzettel mit einem kugelschreiber.
ich hoffe, nicht zu scheitern, aber mache kaum etwas, das ein scheitern verhindern könnte.
jedes zweite mal, wenn ich alkohol getrunken habe, fährt mir am nächsten morgen der gedanke durchs katzenjammernde hirn, doch nie wieder alkohol zu trinken. ich nehme mir vor, kontakt zu halten, schreibe tatsächlich ein paar sätze, die mir dann aber nicht gefallen, so dass ich sie nicht abschicke, bis ich vergessen habe, dass ich sie jemals schrieb – anrufen kann ich nicht, weil ich niemanden stören möchte, und ich (gefühlt) immer nur dann angerufen werde, wenn es mich gerade nervt. ich nehme mir vor, ehrlich meine „notizen über den tag“ zu schreiben, aber wenn ich dann über das „ehrlich“ nachdenke, schreibe ich lieber gar nichts. ich überlege, eine geschichte zu schreiben, in der ein samenspender zufällig eine frau kennenlernt, die, wie sich dann herausstellt, sein kind hat – eine geschichte, so kitschig und witzig, dass es ein til schweiger-film sein könnte – schreibe aber nur die idee in stichworten auf und arbeite danach an einem weiteren „szene“ text, der widerum nicht zu den vorhergehenden passt. Weiterlesen

szene 2

„der saal ist nicht voller menschen, der saal ist voller fratzen“, denke ich und weiß plötzlich, dass ich mal wieder einiges in meinem kopfe geraderücken lassen sollte. aber nicht jetzt, ich muss mich konzentrieren, alles ist in vollem gange. die stelle mit dem geschmetterten „i could like you, if you were more like me and less like you!“ ist gerade eben schon durchstanden, und wenn dann bald das – ich verliere hinter der bühne immer jegliches zeitgefühl – „i could love you, if you were less like me and more like you!“ ertönt, dann muss ich aufpassen, damit ich zur rechten zeit auf die bühne wanke und meinen einen satz sage, danach zusammenbreche und gerade hörbar mein „vorhang“ hauche. Weiterlesen