neuer mond

ich genieße nichts mehr als traumlose neumondnächte. es gab zeiten, da stand ich mehr auf diese halb durchwachten vollmondnächte, deren kurzer, leichter schlaf so von wirren träumen durchzogen ist, wie meine texte von sprachlichen unsauberheiten, aber wie stampfen die armeen der wurstbürger so treffend: alles hat ein ende, nur die wurst hat zwei.

in diesen neumondnächte, in denen – wäre da nicht der lichtsmog der müll- und verschwendungsgesellschaft – vollkommene dunkelheit herrscht, kann ich ruhiger schlafen denn je, besser als sonst; eine analyse, die ich durchgeführt habe, hat ergeben, dass ich mir dann am wenigsten durch meine angst- und prokrastinationsinduzierte untätigkeit schade.

vorgestern war vollmond.

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