nebel

was vor kurzem noch lebte
wovon mein herz erbebte
es ist, ganz ohne not
vergangen und fast tot

was war, das war denke ich
und was wird, weiß ich nicht
der nächste schritt führt in den nebel
vorahnung warnt erstickt durch knebel

muss gehen, bei schatten und bei licht
denn bleiben, sprühregen, dicht
könnt` es schon, nur will es nicht

blind bin ich, nichts seh
gar nichts nicht versteh
nicht weiß wohin ich geh

und nicht wissend was ich will
eher schon was eben nicht
kommt´s nicht drauf an und ist egal

der hund kommt auf den grill
die katze frisst ein wicht
und ich, ich schlafe im regal

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Eine Antwort zu “nebel

  1. Ein wunderbares Gedicht, das genau zum Ausdruck bringt, wie sehr ich mich fühle…. Vielen Dank! Es ist so gut, dass Du hier solch schöne Sachen schreibst,

    Marcel

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