inkompetenz wird niemals sterben

als herr d. noch zur schule ging, lernte er mit der zeit, dass seine lehrer schwächen hatten. wenn es nur schwächen gewesen, die ihn, den jungen d. nicht betroffen hätten, wäre es ja kein großes problem gewesen – dein lehrer kann hundefleisch essen, ohne dass dich das als schüler wirklich betrifft.

aber nein: einige waren nicht nur ungewöhnlich, oder in anderen sachen (etwa die sprachlehrer in mathematik) nicht fit, sondern in dem, was sie taten. fachlich. nicht didaktische inkompetenz, sondern fachliche.

als herr d. dann mit der schule fertig war, hoffte er sehnlichst, nie wieder so offensichtlich inkompetenten menschen zu begegnen. eine hoffnung, die natürlich vergeblich war.

im studium, im job, überall. das hauptproblem: die, die sich ihrer schwäche bewusst waren und versuchten, diese durch unfreundlichkeit auszugleichen, oder damit, anderen das leben schwer zu machen oder gar zu ruinieren.

manchmal dachte herr d. daran, das es besser wäre, wenn diese menschen nicht mehr unter den anderen weilten.

kurz bevor er losschlagen wollte, erkannte er aber: inkompetenz wird niemals sterben.

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