beweggründe

ich war kürzlich auf einer virtuellen beerdigung. es wurde mein altes blog beerdigt, welches ich zweieinhalb jahre lang geführt hatte, ich habe es selbst geschlossen, da ich nicht mehr wollte. wenn du weißt, wer mitliest, und diese leute dich im realen leben kennen, hat das zwar was, ist aber irgendwie auch verdammt ungünstig, denn: wer will denn nicht mal darüber schreiben, wer einen eigentlich derzeit mal so richtig periphär tangiert und was einen nervt.

geht aber so nicht, denn es führt zu gekränktem verhalten.

was dann noch ein problem war, war meine ständige beschäftigung mit der realität, sowohl meiner eigenen und dann dieser politischen realität da draußen, mit der ich oft probleme hatte. diese musste ich dann äußern – mit der zeit aber immer beschnittener, weil ich merkte, was für probleme das machen kann. selbstzensur.

deshalb: es lebe die fiktion.

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